Chiropraktik

Das chiropraktische Behandlungskonzept


Chiropraktik ist eine ganzheitliche Methode.
Sie baut auf den Selbstheilungskräften des Körpers auf und ist darauf ausgelegt, die Ursache von Störungen zu beseitigen.

Die ganzheitliche Chiropraktik hat sich vor allem in den USA und in den meisten europäischen Ländern zur größten gesetzlich und wissenschaftlich anerkannten Heilmethode etabliert.

Ein wesentliches Merkmal des chiropraktischen Behandlungskonzeptes besteht darin, ohne den Einsatz von Medikamenten, sondern nur durch Mobilisation der Wirbelsäule und der angrenzenden Gelenke, Schmerzen, Fehlfunktionen und Beeinträchtigungen zu beheben.

Typische behandelbare Krankheitsbilder sind unter anderem:


• Kopfschmerzen und Migräne
• Seh- und Hörstörungen
• Schwindel
• Tinnitus
• Diffuse Schmerzen in der Wirbelsäule und in den Extremitäten
• Beckenschiefstand und nicht pathologische Beinlängendifferenzen
• Lumbalgien, Neuralgien, „Ischias“
• Schulter-Arm-Syndrom
• Tortikollis
• Epicondylitis (Golf- und Tennisarm)
• Knieprobleme
• Hüftbeschwerden
• Atmungsstörungen
• Brustraumschmerz


Chiropraktik und Osteoporose


Osteoporose-Patienten leiden häufig an Schmerzen durch Blockierungen und Fehlhaltungen. Chiropraktik kann diese Beschwerden oftmals beheben oder lindern. Das Ziel der Chiropraktik bei Osteoporose besteht darin, die manuelle Behandlung des Patienten nach einer sorgfältigen Untersuchung genau anzupassen und zu entscheiden, ob sie verantwortet werden kann. Ist das der Fall, können sich auch Osteoporose-Patienten bedenkenlos chiropraktisch behandeln lassen.





Chiropraktik und Bandscheibenvorfall


Die Chiropraktik ist ein wichtiger Behandlungsschritt bei der Entlastung der Bandscheibe.
Der größte Platz der Bandscheibe zwischen zwei Wirbeln entsteht durch die richtige Lage der Wirbel zueinander. Nur so kann sich die Bandscheibe physiologisch ausdehnen. Durch chiropraktische Techniken, können Ausstülpungen der Bandscheiben (Vorfall oder Vorwölbung) wieder in die Bandscheibe eingesogen werden.

Wie oft darf man zu einer ganzheitlichen chiropraktischen Behandlung kommen?


Es besteht eine weit verbreitete Meinung, dass es nach zu häufig angewandten chiropraktischen Behandlungen zum "Ausleiern" der Gelenke kommen kann. Diese Anschauung ist nicht mehr aktuell und auch nicht mehr haltbar.
Durch die Behandlung wird die Stellung der Wirbelkörper ins Gleichgewicht gebracht und eine gleichmäßige Belastung von Muskeln, Sehnen und Bändern erzeugt.
Da bei der ganzheitlichen Chiropraktik aufgrund von modernen und effizienten Behandlungstechniken keinerlei Strukturen verletzt werden, kann und soll sie solange angewandt werden, bis der Wirbel in seiner Position verbleibt.
Löst man in einem Gelenk die Blockade, kommt es häufig zu einem "Adhäsionsknall", dem chiropraktischen "Knack". Dieses Geräusch entsteht nicht durch die Knochen, sondern durch ein Lösen verklebter Bänder und Zwischenwirbelgelenke.

Kosten


Die Abrechnung erfolgt nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH).
Je nach Versicherung kann der Erstattungsbetrag variieren und ein Eigenanteil bestehen bleiben.
Therapie und Aufwand entsprechend, ergibt sich in der Regel eine Summe von ca. 40-50 €.